Sonderseite - Chatten im Internet

    Wie kann man sich vor den Schattenseiten des „Chatten“ schützen

    Die Internetnutzung wird immer mehr zu einem alltäglichen Vorgang in Familien, Schulen, Jugendtreffs usw. Das Internet eröffnet Menschen einen leichten Zugang zu vielen Informationen. Man kann im Internet Zeitung lesen, Informationen zu Themen suchen, Kontakte aufnehmen, Nachrichten versenden, sich mit anderen unterhalten und vieles mehr. Auch bietet das Internet gute Möglichkeiten für "jedermann", sich Wissen anzueignen und mit andern Menschen zu kommunizieren. Das Internet ist ein großes, ständig sich veränderndes und wachsendes Netzwerk, sozusagen eine kleine Welt für sich. Das Internet gewinnt immer mehr Bedeutung für das Zusammenleben.

    Gleichwohl gibt es auch Schattenseiten, auf die wir im Folgenden hinweisen möchten. Wir möchten dabei keine Angst wecken, sondern vielmehr über diese Aspekte des Internets informieren:

    Dadurch, dass das Internet weltweit die Möglichkeit bietet, in einem virtuellen Raum alle Grenzen zu überschreiten erwachsen auch Gefahren.

    In vielen Familien bewegen sich sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche inzwischen relativ sicher im Internet. Das www wird genutzt, um Informationen einzuholen, mit anderen Menschen per E-Mail in Kontakt zu treten, um Daten auszutauschen. Man ist sich meist durchaus bewusst darüber, dass es "Internet-Seiten" im Bereich der Pornographie gibt, vor denen man Kinder durch Filterprogramme wie z.B. www.cyberpatrol.com oder www.netnanny.com schützen kann. Es muss jedoch gesagt werden, dass die Filterprogramme kein Ersatz für das eigene Urteilsvermögen sind. Man weiß auch, dass man sich beim "Chatten" mit anderen Menschen über die verschiedensten Themen unterhalten kann. Das Chatten ist ein Medium, das vor allem von Kindern und Jugendlichen genutzt wird.

    Im Kontakt zu anderen Menschen setzen wir normalerweise alle unsere Sinne ein, die uns helfen, unser Gegenüber einzuschätzen. Nicht nur, dass wir seine Stimme und damit das gesprochene Wort inhaltlich hören, wir sehen den körperlichen Ausdruck, der mit dem Gesprochenen einhergeht, riechen unser Gegenüber, erfassen ihn ganzheitlich und überprüfen unbewusst, ob unsere Informationen aus all diesen Quellen zusammenpassen oder nicht. Oft sind es Gesten oder ein Wegschauen bei bestimmten Themen, die uns warnen davor, allzu leichtfertig zu glauben, was uns erzählt wird.

    All diese Informationen fehlen uns, wenn wir Kontakt zu anderen Menschen haben im Chatraum, mit Menschen, die wir überhaupt nicht kennen. Wir bewegen uns mitunter wie in einem Roman, der uns als Wahrheit erzählt wird, bei dem wir überhaupt nicht entscheiden können, ob er der Wahrheit entspricht oder nicht, bei dem wir auch keinerlei der sonst erlernten Methoden des Einschätzens nach Wahrheitsgehalt anwenden können. Unsere bewährten Schutzmechanismen funktionieren nicht mehr.

    In manchen Chaträumen halten sich aber Erwachsene auf, die darauf abzielen, Kinder und Jugendliche für ihre eigenen Zwecke zu "benutzen".

    Es gibt die verschiedensten Gefahrenquellen, von denen hier nur einige benannt werden. Mehr und ausführliche Informationen finden man unter der Internetadresse http://www.beratung-caritasnet.de/chatten.html (dort wurden auch Auszüge von diesem Text genommen)

    Dateien zum Download
    Tipps im Chat für Mädchen und Jungen
    Tipps im Chat für Eltern