Realschule

    • Aufgaben und Ziele

      Mit dem Schuljahr 2004/05 erhielt die Realschule einen neuen Bildungsplan, der in den vergangenen Jahren im Rahmen einer grundlegenden Reform erarbeitet wurde. Mit dieser Reform will man vor allem die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler stärken und die Selbstständigkeit der Schulen fördern. In den Klassenstufen 5,6 und 7 wird bereits nach dem neuen Bildungsplan gearbeitet. Im kommenden Schuljahr 2005/06 wird die 8. Klasse hinzukommen.

      Das Ziel der Realschule ist es nun, junge Menschen für ethisch verantwortetes Handeln in verschiedenen Lebensbereichen kompetent zu machen.

      Deshalb vermittelt sie in sechs Schuljahren durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis eine in sich abgeschlossene erweiterte allgemeine Bildung. Dazu gehören nicht nur vertiefte Grundkenntnisse, sondern auch die Entwicklung praktischer Fertigkeiten sowie die Befähigung zur theoretischen Durchdringung lebensnaher Probleme.

      Mit diesem Bildungsauftrag schafft die Realschule die Grundlagen für Berufe mit erhöhten theoretischen Anforderungen und gehobenen Ansprüchen an Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Menschenführung; den Besuch weiterführender schulischer Bildungsgänge, wie z.B. Beruflichen Gymnasien und Berufskollegs.

    • Das besondere Profil der Realschule

      Allgemeine Hinweise – Wichtige Begriffe des neuen Bildungsplanes

      Die Konzeption einer operativ eigenständig arbeitenden Schule steht im Zentrum der Bildungsreform. Auf der Grundlage zentraler Vorgaben erhält jede Schule Freiräume, um eine fundierte Bildung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.

      Die vorgegeben Bildungsstandards legen dabei aber für alle Schulen verbindlich fest, über welche fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügen müssen. Im Kerncurriculum werden nun diesen Bildungsstandards Inhalte zugeordnet, die in rund zwei Dritteln der verfügbaren Unterrichtszeit erarbeitet werden können. Das sog. Schulcurriculum dient der Vertiefung und der Erweiterung dieser inhaltlichen Vorgaben der Bildungsstandards und wird von jeder Schule selbst erarbeitet. In der Kontingentstundentafel werden nun die genauen Stundenkontingente für einzelne Fächer und Fächerverbünde festgelegt. Jede Schule entscheidet dabei selbst, wie diese Jahreswochenstunden auf die beteiligten Fächer und Schuljahre verteilt werden.

      --> weiterführende Informationen in den nachstehenden Dateien.

      Dieter Essig - bis Schuljahr 2008/2009 stellvertretender GEB-Vorsitzender (vielen Dank an dieser Stelle für die geleistete Arbeit für den GEB)

      Kontingentstundentafel für die Realschule 2004
      Neue Fächerverbünde
      Themenorientierte Projekte
      Möglichkeiten mit dem Realschulabschluss


      Hier auch eine interesante Internet-Adresse für die Realschulen:

      Die Novemberausgabe der Verbandszeitschrift "Realschule in Deutschland", Heft-Nr. 7, liegt vor.

      Die Internetversion finden Sie unter

      http://www.vdr-bund.de/VDR-Zeitschrift/Verbandszeitschrift.htm

      Einen sehr interessanten Bericht aus dieser Zeitschrift zum Thema "Experimentieren im Internet - Science Centers in Deutschland, Europa und Amerika" mit vielen wertvollen Hinweisen für den Unterricht finden Sie unten.


       Dateien zum Download

      Neue Notenbildungsverordnung Realschule
      LEB: Bewertung der Bildungsstandards
      LEB: Englisch in der Realschule
      Neuerungen in der Realschule
      Experimentieren im Internet